Da seit einigen Jahren, der erste Preis eine kleine Dom-Statue ist, haben wir uns gedacht es wäre nett, Euch die Möglichkeit zu geben, den Dom mal in Realität zu sehen und das Wochenende mit einem Domjam einzuleiten. Respekt an Manu Zach, der einen Sitzplatz in Dünks Auto abgelehnt hat um früher und somit als erster am „heiligen“ Ort zu sein. Leider stank es dort an diesem Tag recht stark nach Pippi irgendwelcher inkontinenter Typen, was die Jammer aber nicht davon abhielt zu zocken und es entwickelten sich ein paar nette Jams. Am Start waren Manu Z.,Waldi, Kasten Kölsch, Junior Rocker Mirco, Tim, Mystiq, Nötzi, Tobi, Sascha S., Johanna, Bibi, Mark, Justinho, Nico, Phil, Jan and Raphael, Alex, Judith, Freddy, Jacqueline & Flo - in Reihenfolge nach Erscheinen. Gegen neun machte sich die Gruppe dann auf in Richtung Halle an der Spoho. Einige machten einen Umweg an diversen Fast-Food Buden vorbei, andere bestellten Pizza; aber nachdem neue “Jammergie” getankt wurde, erholten sich die wenigsten, sondern starteten umgehend den
Wer bei den Schlagworten „Sommer, Sonne, Strand und Meer“ nicht wenigstens auch an Graal Müritz denken muss, hatte wohl leider auch nicht das Vergnügen, die erste „Baltic Sun Prayer Session“ zu erleben. Die fand vom 11. – 13. Juni 2010 in der Nähe genau dieses verschlafenen Meckelbörger Örtchens unweit der „Ostseemetropole“ Rostock statt. Das „Freestyle Magazine“ in Form von Frontmann Jason McGlade mit seinem Team, die Berlin Jammers und die Prager Jammer hatten zu einem Event der besonderen Kategorie geladen. Geboten wurde ein Festival der Kreativität, bei dem „Freestyler“ ihren Sport zelebrierten. Und so konnte man neben klassischen Disc Sport Disziplinen wie Freestyle Frisbee und MTA (maximum time aloft), in denen auch Turniere abgehalten wurden, auch andere Freestyle Aktivitäten wie Kitesurfen, Devil Sticks und im Rahmen der Möglichkeiten in Graal Müritz auch Wellenreiten beobachten. Nun mögen die Witterungsbedingungen sicher nicht die besten für das Spiel mit einer 160 Gramm Freestyle Disc gewesen sein.
Durchschnittliche fünf Windstärken waren für die ansässigen Kitesurfer offensichtlich erfreulich, stellten dafür jedoch auch die erfahrensten der Frisbee Freestyler vor Herausforderungen. Die grundsätzlich sonnige Stimmung wurde dann und wann von kurzen Regenschauern durchbrochen, so dass sich die Ostseeküste mal wieder von ihrer wechselhaftesten Seite zeigte.
Den Organisatoren ist es dennoch gelungen den aus mehreren Ländern angereisten Freestylern ein erlebnisreiches Wochenende zu bescheren. Während des überwiegend schönen Wetters wurde gejammt, gejammt, gejammt. Für Abwechslung sorgten witzige Spielideen wie „Jump on the Lump“, ein Spiel bei dem es im wesentlichen darum ging, eine Frisbee Scheibe fangend mit einem möglichst spektakulären Sprung und einer möglichst noch spektakuläreren Landung auf einem knapp anderthalb Meter hohen Sandhaufen zu landen. Schutz vor dem hin und wieder aufkommenden Regen bot ein direkt am Strand aufgebautes Zelt mit einer kleinen Bierbar. Wer Lust hatte konnte sich in die Kunst der Devil Sticks einweisen lassen. Gehört hat man auch von mutigen Frisbee Freestylern, die sich dem Gefühl der Überlegenheit des Windes hingeben und einen Kitekurs bei den Kulasurfern machen wollten. Was aus ihnen wurde, ist bis dahin unbekannt. Weil Freestyle ohne Musik nur die halbe Wahrheit ist, hatten die Organisatoren natürlich auch für auditiven Genuss gesorgt. Am Samstag abend wurde der Graal Müritzer Strand von einer Band und anschließend von einem Berliner DJ in die feinsten Klänge getaucht. Wir Norddeutschen nennen das eine Strandparty… Trotz der intendiert nicht-kompetitiven Grundstimmung des Events zeigte sich das angereiste Kölner Team bestehend aus
Waldi, Mirko, Tim und Jean recht erfolgreich. Waldi holte zusammen mit Kolja aus Berlin den ersten und Tim zusammen mit Bibi aus Berlin den zweiten Platz beim Freestyle Turnier. Beim MTA konnte Jean mit seiner persönlichen Bestzeit von 9,43 Sekunden den ersten Platz erreichen. Den “Jump on the Lump” Contest konnte Jean durch seine spektakulären Sprünge auch für sich entscheiden. Einen Spirit-of-the-Event Award hätte jedoch Jason McGlade verdient, der schon am Freitag böse mit seinem Fuß umgeknickt ist, sich aber dennoch nicht davon abhalten ließ, mit viel Elan bei sämtlichen Aktivitäten mitzumachen. Insgesamt war die erste Baltic Sun Prayer Session ein voller Erfolg, wie so manches Video und viele Fotos beweisen können. Und so hoffen wir auf eine erneute Auflage im Jahr 2011. Bis dahin bleiben uns schöne Erinnerungen: an den Wind, an den Strand und an das Meer.
Mal was anderes - aber IT'S JAM TIME! Chinlone ist eine Kombination aus Sport und Tanz, ein Team-Sport ohne gegnerisches Team. Es geht nicht darum zu gewinnen oder zu verlieren, sondern darum, wie schön gespielt wird. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Chinlone